Datensicherung 4: Ist deine Backup-Routine wasserdicht?

Datensicherung

Du hast bereits eine Datensicherungsroutine laufen? Super! Aber bist du dir auch hundertprozentig sicher, dass sie funktioniert?

Routine bedeutet nicht immer Sicherheit

Den meisten Unternehmen ist völlig klar, dass eine regelmäßige Datensicherung der Geschäftsdaten absolut essentiell ist. Jedoch laufen oft automatisierte Backups ab, die aber allesamt ein großes Problem haben: Seit ihrer Implementierung wurden sie nie mehr beachtet und die Backup-Dateien schon gar nicht auf ihre Funktionalität überprüft. Umso schlimmer ist die Überraschung, wenn sich die vermeintliche Datensicherung im Ernstfall als wertlos erweist und du herausfindest, dass Teile des Backups unvollständig sind, oder es gar leer ist.  Oftmals ist es der Fall, dass zwar täglich ein Speichermedium angeschlossen wird, aber auf dem Datenträger selbst gar nichts drauf ist.

Die Datensicherung per Schnelltest prüfen

Stell deine IT-Abteilung oder deinen IT-Dienstleister (falls du die Datensicherung ausgelagert hast) einfach Mal auf die Probe. Bitte darum, die Datei X und das Mail Y (beide müssen freilich wirklich existieren bzw. existiert haben) von voriger Woche wiederherzustellen, da du sie „versehentlich“ gelöscht hast. Wenn du die beiden Dateien nicht spätestens am nächsten Tag vorliegen hast, dürfte es wohl ein paar Probleme mit deiner Datensicherung geben. Ist das der Fall musst du dem unbedingt nachgehen. Natürlich kannst du die Verantwortlichen auch um eine komplette Wiederherstellung eines Backups bitten, allerdings sind der Aufwand und die Kosten in diesem Fall weitaus höher.

Wie du deine Datensicherung im Detail prüfst

In diesem Fall, ist es am besten das Backup einmal komplett zurück zu spielen. Nun gilt es zu prüfen, ob der Server und alle Dienste wie gewünscht funktionieren und in weiterer Folge das konkrete Vorhandensein der Dateien zu testen.

Die Durchführung eines solchen Desaster Recovery Kompletttests ist jedoch sehr kompliziert und zeitintensiv. Zu aller erst muss man die Festplatte des getesteten Servers komplett löschen. Stellt man an diesem Punkt fest, dass die Datensicherung nicht erfolgreich war, bleibt nichts als ein defektes System zurück. Daher empfiehlt es sich den Test auf einem identischen, aber nicht im Einsatz befindlichen, Gerät durchzuführen. Im weiterer Folge muss mit Hilfe eines „Rescue-Mediums“ (spezielle Boot-CD oder bootbarer Wechselträger) der Backup-Test gestartet und alle Daten zurückgespielt werden. Der ganze Vorgang ist nicht ungefährlich und sollte am besten von einem professionellen IT Dienstleister durchgeführt werden.

Backup-Prüfung mit Virtualisierung vereinfachen

Professionelle IT-Dienstleister setzen heute auf Virtualisierung.“Virtuelle Maschinen“, sozusagen virtuelle Abbilder deiner Computer und Server, erleichtern unter anderem sowohl die Datensicherung als auch ihre Überprüfung. So lässt sich ein Desaster Recovery Kompletttest durch das Duplizieren der virtuellen Abbilder nicht nur sicher, sondern auch aus der Ferne durchführen.

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Christian Lanner

Ist Fachjournalist mit Schwerpunkten IT, Gebäudeautomation, Consumer Electronic und Home Appliances. Er war unter anderen für die Computerzeitschrift „PC Austria“, die Tageszeitung „Die Presse“ sowie das Nachrichtenmagazin „Format“ tätig und danach langjähriger Chefredakteur des damals führenden Elektro-Branchenmagazins „Elektrojournal“. Nach seiner Tätigkeit als Chefredakteur des IT-Magazins „Monitor“, arbeitet der gebürtige Steirer jetzt als freier Journalist.

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