ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

AGB der techbold hardware services GmbH zum Download

ALLGEMEINES

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote, Lieferungen, Geschäftsbeziehungen und sonstige Leistungen der techbold hardware services GmbH (nachfolgend kurz „techbold“). Auch im Rahmen des Online-Shops www.techbold.at. Maßgeblich ist die jeweilige zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung dieser Geschäftsbedingungen. Abweichungen bedürfen unserer expliziten schriftlichen Zustimmung. Vertragserfüllungshandlungen unsererseits gelten insofern nicht als Zustimmung zu von unseren Bedingungen abweichenden Vertragsbedingungen. Diese Geschäftsbedingungen gelten als Rahmenvereinbarung auch für alle weiteren Rechtsgeschäfte zwischen den Vertragsparteien. Die Vertrags- und Geschäftssprache ist deutsch. Bitte beachte auch unsere Informationen zum Datenschutz.

VERTRAGSABSCHLUSS

Das Internet Angebot auf www.techbold.at stellt lediglich einen Verkaufsprospekt dar und entspricht einer unverbindlichen Online-Preisliste. Die Absendung einer Online-Bestellung durch den Kunden gilt lediglich als unverbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages. Ein Vertragsangebot eines Kunden bedarf einer Auftragsbestätigung.

Bei Bestellung über unseren Online Shop www.techbold.at umfasst der Bestellvorgang insgesamt 4 Schritte. Im ersten Schritt wählt der Kunde die gewünschten Waren aus. Im zweiten Schritt werden die Kundendaten einschließlich Rechnungsanschrift und ggf. abweichender Lieferanschrift eingegeben. Im dritten Schritt wird die Art der Bezahlung und Versand oder Zustellung ausgewählt. Im letzten Schritt besteht die Möglichkeit, sämtliche Angaben (z.B. Name, Anschrift, Zahlungsweise, bestellte Artikel) noch einmal zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, bevor die Bestellung durch Klicken auf „kostenpflichtig Bestellen“ an uns geschickt wird.

Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die von techbold versandten E-Mails empfangen werden können.

Nach Eingang der Online-Bestellung erhält der Kunde eine automatisierte E-Mail seitens techbold, die den Eingang der Bestellung bei techbold bestätigt und die wesentlichen Angaben enthält (Eingangsbestätigung). Diese Bestätigung stellt keine Annahme des Angebotes des Kunden durch techbold dar, sondern dient lediglich der Benachrichtigung des Kunden über den Eingang der Bestellung bei techbold.

Ferner kann der Kunde ein unverbindliches Angebot auch telefonisch, per Fax, per E-Mail oder postalisch gegenüber techbold abgeben.

techbold kann das Angebot des Kunden innerhalb von 14 Werktagen annehmen,

  1. indem techbold dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung per Fax oder E-Mail übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist. Bei Bestellung über den Online Shop www.techbold.at erhält der Kunde die Auftragsbestätigung per E-Mail an die angegebene E-Mail Adresse. Oder,
  2. indem techbold dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist, oder
  3. indem techbold den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Nimmt techbold das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des 14. Werktages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt.

Beim Verkauf in den Geschäftslokalen der techbold, unabhängig davon, ob die Waren oder Dienstleistungen vorher reserviert wurden oder bei einem Mitarbeiter der techbold bestellt werden, kommt ein Kaufvertrag durch Übergabe der Waren und Bezahlung des Kaufpreises zustande.

PREISE UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich bei den im Onlineshop www.techbold.at angegebenen Preisen um Endpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.

Alle Preise verstehen sich weiteres ab der techbold Geschäftszentrale in Wien 20, inklusive ausreichender und fachgerechter Verpackung und zuzüglich eventueller Nachnahmekosten.

Die Verrechnung erfolgt in € (EURO).

Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Online-Shop www.techbold.at angegeben sind. Bei Bestellungen gegen Vorauszahlung erfolgt der Versand erst nach vollständigem Geldeingang bei techbold, die Zahlung ist sofort nach Vertragsabschluss (Auftragsbestätigung) fällig.

Bei einer Lieferung in Länder außerhalb von Österreich können zusätzlich Steuern, Zölle und/oder Kosten anfallen, die nicht in den Preisen berücksichtigt sind. Der Besteller hat diese zusätzlich anfallenden Kosten zu tragen.

Mahn- und Inkassospesen

Der Vertragspartner (Kunde) verpflichtet sich für den Fall des Verzuges, die dem Gläubiger entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen, wobei er sich im speziellen verpflichtet, maximal die Vergütungen des eingeschalteten Inkassoinstitutes zu ersetzen, die sich aus der VO des BMwA über die Höchstsätze der Inkassoinstituten gebührenden Vergütungen ergeben. Sofern der Gläubiger das Mahnwesen selbst betreibt, verpflichtet sich der Schuldner, pro erfolgter Mahnung einen Betrag von Euro 10,90 sowie für die Evidenzhaltung des Schuldverhältnisses im Mahnwesen pro Halbjahr einen Betrag von Euro 10,- zu bezahlen.

LIEFERUNG UND TRANSPORTSCHÄDEN

Die Lieferung der Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung von techbold angegebene Lieferanschrift maßgeblich.

Bei Selbstabholung informiert techbold den Kunden zunächst per E-Mail darüber, dass die von ihm bestellte Ware zur Abholung bereit steht. Nach Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware innerhalb der Geschäftszeiten im techbold Computercenter, Dresdner Straße 89, 1200 Wien abholen.

Sind in ein und derselben Bestellung Waren mit unterschiedlicher Verfügbarkeit enthalten, erfolgt der Versand erst, wenn sämtliche Produkte der Bestellung verfügbar sind. Die Lieferung erfolgt ausnahmslos aus der techbold Geschäftszentrale in 1200 Wien an die vom Kunden mitgeteilte Lieferanschrift. Für die Lieferung ist techbold die Wahl eines geeigneten Frachtführers freigestellt. Erfüllungsstandort für alle Warenbestellungen ist der Firmenstandort von techbold 1200 Wien.

Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Verkäufer zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass techbold ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte.

Soweit eine Lieferung an den Kunden nicht möglich ist, weil die gelieferte Ware nicht durch die Eingangstür, Haustür oder den Treppenaufgang des Bestellers passt, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Anlieferungsversuch.

Hat der Kunde die Ware nicht wie vereinbart übernommen (Annahmeverzug), ist techbold nach erfolgloser Nachfristsetzung berechtigt, die Ware in der Firmenzentrale einzulagern, wofür techbold eine Lagergebühr von 0,5 % des Bruttorechnungsbetrages pro angefangenem Kalendertag in Rechnung stellt. Gleichzeitig ist techbold berechtigt, entweder auf Vertragserfüllung zu bestehen, oder nach Setzung einer angemessenen, mindestens 2 Wochen umfassenden Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten und die Ware anderweitig zu verwerten.

techbold behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht von techbold zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. techbold wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und falls kein gleichwertiger oder besserer Ersatz angeboten werden kann, die Gegenleistung unverzüglich erstattet.

Beim Versand der Ware geht die Gefahr für den Verlust oder die Beschädigung der Ware erst auf den Verbraucher über, sobald die Ware an den Verbraucher oder an einen von diesem bestimmten, vom Beförderer verschiedenen Dritten abgeliefert wird. Hat aber der Verbraucher selbst den Beförderungsvertrag geschlossen, ohne dabei eine unsererseits vorgeschlagene Auswahlmöglichkeit zu nützen, so geht die Gefahr bereits mit der Aushändigung der Ware an den Beförderer über.

Lieferfrist

Zur Leistungsausführung ist techbold erst dann verpflichtet, sobald der Kunde all seinen Verpflichtungen, die zur Ausführung erforderlich sind, nachgekommen ist, insbesondere alle technischen und vertraglichen Einzelheiten, Vorarbeiten und Vorbereitungsmaßnahmen erfüllt hat. techbold ist berechtigt, die vereinbarten Termine und Lieferfristen um bis zu einer Woche zu überschreiten. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurücktreten.

REPARATURDIENSTLEISTUNGEN

techbold übernimmt keine Haftung für Datenverluste jeglicher Art während der Reparatur, Überprüfung oder Wartung sowie daraus resultierende Folgeschäden, sofern diese Schäden nicht fahrlässig von techbold oder dieser zurechenbaren Personen (Erfüllungsgehilfen) verursacht wurden. Der Kunde ist verpflichtet, vor Übergabe des Gerätes an techbold für eine ordnungsgemäße Sicherung seiner Daten Sorge zu tragen.

Reparaturen, die 6 Monate nach Fertigstellung nicht abgeholt werden, werden seitens techbold fachgerecht entsorgt oder zur weiteren Verwertung verwendet. Entstandene Einlagerungskosten sowie offene Reparaturkosten werden seitens techbold in Rechnung gestellt.

EIGENTUMSVORBEHALT

Die vom Kunden bestellte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum von techbold. Davor ist es nicht gestattet, die Ware zu verkaufen, zu verpfänden oder Dritten sonstige Rechte daran einzuräumen. Veräußert der Kunde die Ware, so gehen die aus der Veräußerung entstehenden Forderungen, gegebenenfalls anteilig, auf techbold über. Der Kunde tritt diese Forderung an techbold ab und wird techbold jederzeit Auskunft über die abgetretene Forderung erteilen.

Bei vertragswidrigem Verhalten, insbesondere bei Zahlungsverzug ist techbold berechtigt, den gelieferten Gegenstand zurückzuverlangen. Der Kunde ist dies falls zur Herausgabe verpflichtet.

GEWÄHRLEISTUNG UND HAFTUNG

Liegt ein Mangel der Kaufsache vor, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die gesetzliche Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate für bei uns erworbene Neuwaren. Bei Gebraucht- und Vorführgeräten beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Die Frist beginnt mit Übergabe der Ware an den Kunden. Der Ersatz für Mangelfolgeschäden, sonstige unmittelbare Schäden und Verluste oder entgangenen Gewinn aufgrund mangelhafter, unterbliebener oder verspäteter Lieferung ist ausgeschlossen. Die Haftung für Personenschäden sowie eventuelle Ersatzansprüche gegen den Hersteller nach dem Produkthaftungsgesetz werden dadurch nicht beschränkt.

Gewährleistungsansprüche des Kunden erfüllen wir in allen Fällen nach der Wahl von techbold entweder durch Austausch, Reparatur innerhalb angemessener Frist oder Preisminderung. Wandlung (Vertragsaufhebung) kann der Kunde nur begehren, wenn der Mangel wesentlich ist, nicht durch Austausch oder Reparatur behebbar ist und Preisminderung für den Kunden nicht zumutbar ist.

Ist der Kauf für beide Teile ein unternehmensbezogenes Geschäft, so hat der Kunde gegenüber techbold die Mängel der Ware, die er bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang nach Ablieferung durch Untersuchung festgestellt hat oder feststellen hätte müssen, binnen angemessener Frist anzuzeigen. Unterlässt der Kunde die Anzeige, so kann er Ansprüche auf Gewährleistung (§§ 922 ff. ABGB), auf Schadenersatz wegen des Mangels selbst (§ 933a Abs. 2 ABGB) sowie aus einem Irrtum über die Mangelfreiheit der Sache (§§ 871 f. ABGB) nicht mehr geltend machen. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss er ebenfalls in angemessener Frist angezeigt werden; andernfalls kann der Kunde auch in Ansehung dieses Mangels die in Abs. 2 bezeichneten Ansprüche nicht mehr geltend machen. Wird eine Mängelrüge nicht oder nicht rechtzeitig erhoben, so gilt die Ware als genehmigt. Unsere Verpflichtung zur Gewährleistung erlischt in jedem Fall mit Ablauf der Gewährleistungsfrist; ein darüber hinaus gehender besonderer Rückgriff des Kunden gemäß § 933b ABGB wegen selbst erfüllter Gewährleistungspflichten wird ausgeschlossen.

Im Gewährleistungsfalle ist der Kunde verpflichtet, techbold die reklamierte Ware zur Prüfung und Behebung des Mangels zur Verfügung zu stellen und zwar nach Wahl von techbold, in dem Hause des Kunden, durch Zusendung an techbold oder einen von techbold bestimmen Dritten. Jegliche Haftung für Mängel bzw. Schäden, welche durch unsachgemäße oder vertragswidrige Handhabung der gelieferten Produkte, insbesondere bei Aufstellung, Anschluss, Bedienung oder Lagerung hervorgerufen werden, ist ausgeschlossen.

Ebenso ausgeschlossen ist jegliche Haftung und/oder Gewährleistung, wenn nicht qualifizierte Dritte in die von techbold gelieferte Ware in irgend einer Weise eingegriffen haben oder Verbrauchsmaterialien bzw. Ersatzteile verwendet wurden, welche nicht den Hersteller-Spezifikationen der einzelnen von techbold gelieferten Produkte entsprechen.

Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, welche im Betrieb der von techbold gelieferten Produkte zusammen mit anderen nicht kompatiblen Geräten entstehen. Sollte techbold einzelne Komponenten der von techbold gelieferten Gegenstände im Wege der Nachbesserung austauschen, so erwirbt techbold Eigentum an den ausgetauschten Gegenständen. Im Falle einer Nachlieferung wird techbold mit Eingang des Austauschgerätes beim Vertragspartner Eigentümer der ausgetauschten Geräte und/oder Komponenten.

Die Gewährleistung/Garantie umfasst nicht die Beseitigung von Fehlern, die durch unsachgemäßen Gebrauch, Bedienungsfehler, Unfall, nicht von techbold oder vom Hersteller zugelassene bzw. nicht sachgerecht durchgeführte Änderungen und Anbauten, unzulänglichen Einsatzbedingungen, Verwendung in anderer als der vorgesehenen Betriebsumgebung, unzureichende Wartung durch den Kunden, Produkte Dritter, welche nicht von techbold geliefert wurden, oder sonstige äußere Einflüsse entstehen.

Das gilt insbesondere für:

  • Schäden oder Fehlverhalten aufgrund falscher Konfiguration an Hardware oder Software- Fehlverhalten aufgrund von Virenbefall
  • Die Datenrettung bzw. Wiederherstellung von Daten auf schadhaften Datenträgern
  • Die kundenspezifische Konfiguration oder Installation von Anwendungsprogrammen

ADRESSÄNDERUNG

Der Kunde ist verpflichtet, techbold Änderungen seiner Wohn- bzw. Geschäftsadresse bekannt zu geben, solange das vertragsgegenständliche Rechtsgeschäft nicht beiderseitig vollständig erfüllt ist. Wird die Mitteilung unterlassen, so gelten Erklärungen auch dann als zugegangen, falls sie an die zuletzt bekannt gegebene Adresse gesendet werden.

HERSTELLER VOR-ORT-SERVICE

Vor-Ort-Service-Deklarationen sind Zusagen der Hersteller bzw. der Lieferanten. In diesem Fall ist die beanstandete Ware nicht bei techbold zu reklamieren oder an techbold zu retournieren. Diese Leistungen werden ausschließlich vom jeweiligen Hersteller selbst auf dessen Kosten und Risiko durchgeführt.

ANWENDBARES RECHT, GERICHTSSTAND

Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist der Erfüllungsort Wien. Für alle Rechtsstreitigkeiten ist Wien Gerichtsstand, sofern dem zwingenden Recht nicht entgegensteht.
Hat der Kunde seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland oder ist er im Inland beschäftigt, so kann für eine Klage gegen ihn nach den §§ 88, 89, 93 Abs. 2 und 104 Abs. 1 JN nur die Zuständigkeit des Gerichtes begründet werden, in dessen Sprengel der Wohnsitz, der gewöhnliche Aufenthalt oder der Ort der Beschäftigung des Verbrauchers liegt. Dies gilt nicht für Rechtsstreitigkeiten, die bereits entstanden sind. Für eventuelle gerichtliche Auseinandersetzungen aus dem Vertrag sind auch die zwingenden verbraucherrechtlichen Bestimmungen am Wohnsitz des Kunden auf das Vertragsverhältnis anwendbar. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

WERKVERTRÄGE

Für über den gewöhnlichen Handel mit Waren hinausgehende Leistungen, insbesondere Dienstleitungen und sonstige Arbeiten seitens techbold, ebenso auch Werkverträge gelten folgenden zusätzlichen Bestimmungen:

techbold verpflichtet sich, Anlagen nur nach dem Stand der Technik zusammenzustellen bzw. in Betrieb zu nehmen und haftet für die richtige Auswahl der Komponenten. techbold haftet aber nicht für jene Mängel, die dadurch entstehen, dass die Anlagen unsachgemäß verwendet werden, insbesondere dann, wenn durch den Kunden eigenmächtig oder mittels Auftrags an Dritte Veränderungen an der installierten Anlage vorgenommen wurden. Besondere Gewährleistung bei Mängeln infolge von Werkaufträgen sind grundsätzlich die Bestimmungen des ABGB anzuwenden und ist zunächst grundsätzlich eine Verbesserung/Reparatur vorzunehmen.

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Sollten einzelne Bestimmungen der gegenständlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so berührt dies die Wirksamkeit des Vertrags im Übrigen nicht. Die Parteien werden sich für diesen Fall um eine Regelung bemühen, die der unwirksamen Bestimmung wirtschaftlich und ihrer Intention nach am nächsten kommt. techbold ist berechtigt, Verpflichtungen teilweise oder ganz durch Subunternehmer erbringen zu lassen.

WIDERRUF

Als Kunde im Sinne des § 1 Abs 1 Z 2 KSchG, hat du das Recht binnen vierzehn Tagen und ohne Angabe von Gründen deinen Vertrag mit uns zu widerrufen.

Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss du uns, techbold hardware services GmbH, Dresdner Straße 89, 1200 Wien, E-Mail: office@techbold.at, Fax: +43 1 34 34 333 – 399,  mittels einer eindeutigen Erklärung über deinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Du kannst dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden.

Zum Widerrufsformular geht es hier: Widerrufsformular techbold.

Zur Wahrung der Frist reicht es, dass uns die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist gesendet wird. Die Ware ist derart zurückzustellen, dass keine Minderung des gemeinen Wertes der Leistung damit verbunden ist (Bitte Originalverpackung verwenden). Wurde die erhaltene Ware während mehrerer Tage mehrere Stunden lang in Betrieb genommen, Schäden verursacht oder die Originalverpackung vorzeitig entsorgt wird ein Benützungsentgelt und ein Ausgleich für die Wertminderung verrechnet. Bei Dienstleistungen, mit deren Ausführung vereinbarungsgemäß innerhalb von 7 Werktagen ab Vertragsabschluss begonnen wird, ist ein Rücktritt nicht möglich.

Kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht bei Fernabsatzverträgen:

  1. zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten wurden, im Besonderen Konfigurator PC-Systeme und Notebooks nach dem BTO-Prinzip (build-to-order). Oder die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind.
  2. zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden waren.
  3. Kaufverträge, bei denen an die erworbenen Waren auch Dienstleistungen gekoppelt sind.

Für abgeschlossene Verträge unter Verwendung eines Fernkommunikationsmittels gilt §7 Abs 2 FAGG.

Folgen des Widerrufs:

Wenn du deinen Vertrag widerrufst, dann hat techbold alle Zahlungen, die wir von dir halten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass du eine andere Art der Lieferung als die von techbold angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hast), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzahlen, an dem die Mitteilung über deinen Widerruf des Vertrags bei techbold eingegangen ist.

Für die Rückzahlung verwendet techbold dasselbe Zahlungsmittel, das du bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hast es sei denn, mit dir wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall wird dir techbold wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnen.

techbold kann dir die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder du den Nachweis erbracht hast, dass die Waren zurückgesandt wurden. Je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Du musst uns die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem du uns über den Widerruf deines Vertrages unterrichtet hast, an die obenstehende Adresse des techbold Computercenters zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absendet werden.

Die unmittelbaren Kosten für die Rücksendung der Waren trägst du als Kunde.

techbold erkennt den Internet Ombudsmann als außergerichtliche Streitschlichtung an.

Internet Ombudsmann,
Margaretenstraße 70/2/10
1050 Wien,
www.ombudsmann.at

Für die Beilegung von Streitigkeiten mit unserem Unternehmen kann auch die OS-Plattform genutzt werden:
http://ec.europa.eu/consumers/odr

Datenschutz

Hier findest du alle Informationen zum Datenschutz

Stand 02.08.2018

AGB der techbold network solutions GmbH zum Download

GELTUNGSBEREICH

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend kurz „AGB“) gelten für alle Verträge mit techbold network solutions GmbH (nachfolgend auch TBNS oder Auftragnehmer genannt), sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Unter einem Vertrag sind jegliche Bestellungen, Wartungsoder Supportverträge, bestätigte Angebote sowie anderweitige Beauftragungen zur Leistungserbringung zu verstehen. Abweichende Vereinbarungen, Einkaufsbedingungen oder AGB von Auftraggebern werden von TBNS nicht als Vertragsbestandsteil akzeptiert, sofern deren Geltung nicht ausdrücklich und schriftlich zugestimmt wurde. Angebote von TBNS sind grundsätzlich freibleibend.

LEISTUNGSABGRENZUNG

Die Leistungserbringung erfolgt nach Art und Umfang der vom Auftraggeber vollständig zur Verfügung gestellten bindenden Informationen, Unterlagen und Hilfsmittel. Dazu zählen auch
praxisgerechte Räumlichkeiten sowie Zutrittsmöglichkeit in ausreichendem Ausmaß, die der Auftraggeber zeitgerecht, in der Normalarbeitszeit und auf seine Kosten zur Verfügung stellt. Wird vom Auftraggeber bereits auf der zum Test zur Verfügung gestellten Anlage im Echtbetrieb gearbeitet, liegt die Verantwortung für die Sicherung der Echtdaten beim Auftraggeber.

Sollte sich im Zuge der Arbeiten herausstellen, dass die Ausführung eines Auftrages gemäß Leistungsbeschreibung tatsächlich oder juristisch unmöglich ist, ist der Auftragnehmer verpflichtet, dies dem Auftraggeber sofort anzuzeigen. Ändert der Auftraggeber die Leistungsbeschreibung nicht dahingehend bzw. schafft die Voraussetzung, dass eine Ausführung möglich wird, kann der Auftragnehmer die Ausführung ablehnen. Ist die Unmöglichkeit der Ausführung die Folge eines Versäumnisses des Auftraggebers oder einer nachträglichen Änderung der Leistungsbeschreibung durch den Auftraggeber, ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Auftrag zurückzutreten. Die bis dahin für die Tätigkeit des Auftragnehmers angefallenen Kosten und Spesen sowie allfällige Abbaukosten sind vom Auftraggeber zu ersetzen.

Etwa auftretende Mängel, das sind Abweichungen von der schriftlich vereinbarten Leistungsbeschreibung, sind vom Auftraggeber ausreichend dokumentiert dem Auftragnehmer zu melden, der um raschestmögliche Mängelbehebung bemüht ist. Liegen schriftlich gemeldete, wesentliche Mängel vor, das heißt, dass der Echtbetrieb nicht begonnen oder fortgesetzt werden kann, so ist nach Mängelbehebung eine neuerliche Abnahme erforderlich.

ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

Sofern nicht anders vereinbart sind die vom Auftragnehmer gelegten Rechnungen inklusive Umsatzsteuer und Abgaben spätestens 14 Tage ab Fakturenerhalt ohne jeden Abzug und spesenfreizahlbar. Für Teilrechnungen gelten die für den Gesamtauftrag festgelegten Zahlungsbedingungen analog.

Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten (z.B. Hardware und/oder Dienstleistungen, Realisierungen in Teilschritten) umfassen, ist der Auftragnehmer berechtigt, nach Lieferung jeder einzelnen Einheit oder Leistung Rechnung zu legen. Die Einhaltung der vereinbarten Zahlungstermine bildet eine wesentliche Bedingung für die Durchführung der Lieferung bzw. Vertragserfüllung durch den Auftragnehmer. Die Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlungen berechtigt den Auftragnehmer, die laufenden Arbeiten einzustellen und vom Vertrag zurückzutreten. Alle damit verbundenen Kosten sowie der Gewinnentgang sind vom Auftraggeber zu tragen. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen im banküblichen Ausmaß verrechnet. Bei Nichteinhaltung zweier Raten bei Teilzahlungen ist der Auftragnehmer berechtigt, Terminverlust in Kraft treten zu lassen und übergebene Akzepte fällig zu stellen. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen nicht
vollständiger Gesamtlieferung, Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen oder Bemängelungen zurück zu halten.

RÜCKTRITTSRECHT

Für den Fall der Überschreitung einer vereinbarten Lieferzeit aus alleinigem Verschulden oder rechtswidrigem Handeln des Auftragnehmers ist der Auftraggeber berechtigt, mittels eingeschriebenen Briefes vom betreffenden Auftrag zurückzutreten, wenn auch innerhalb der angemessenen Nachfrist die vereinbarte Leistung in wesentlichen Teilen nicht erbracht wird und den
Auftraggeber daran kein Verschulden trifft. Höhere Gewalt, Arbeitskonflikte, Naturkatastrophen und Transportsperren sowie sonstige Umstände, die außerhalb der Einflussmöglichkeit des Auftragnehmers liegen, entbinden den Auftragnehmer von der Lieferverpflichtung bzw. gestatten ihm eine Neufestsetzung der vereinbarten Lieferzeit. Stornierungen durch den Auftraggeber sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers möglich. Ist der Auftragnehmer mit einem Storno einverstanden, so hat er das Recht, neben den erbrachten Leistungen und aufgelaufenen Kosten eine Stornogebühr in der Höhe von 30% des noch nicht abgerechneten Auftragswertes des Gesamtprojektes zu verrechnen.

GEWÄHRLEISTUNG, WARTUNG, ÄNDERUNG

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Systeme die in der dazugehörigen Dokumentation beschriebenen Funktionen erfüllen, sofern die Systeme wie im Vertrag beschrieben eingesetzt werden. Voraussetzung für die Fehlerbeseitigung ist, dass:

  • der Auftraggeber den Fehler ausreichend in einer Fehlermeldung beschreibt und diese für den Auftragnehmer bestimmbar ist
  • der Auftraggeber dem Auftragnehmer alle für die Fehlerbeseitigung erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellt
  • der Auftraggeber oder ein ihm zurechenbarer Dritter keine Eingriffe in die Systeme vorgenommen hat
  • die Systeme unter den Bestimmungsmäßigen Betriebsbedingungen entsprechend der Dokumentation betrieben wird

Im Falle der Gewährleistung hat Verbesserung jedenfalls Vorrang vor Preisminderung oder Wandlung. Bei gerechtfertigter Mängelrüge werden die Mängel in angemessener Frist behoben,
wobei der Auftraggeber dem Auftragnehmer alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Die Vermutung der Mangelhaftigkeit gem. § 924 ABGB gilt als ausgeschlossen.

Kosten für Hilfestellung, Fehldiagnose sowie Fehler- und Störungsbeseitigung, die vom Auftraggeber zu vertreten sind sowie sonstige Korrekturen, Änderungen und Ergänzungen werden vom Auftragnehmer gegen Berechnung durchgeführt. Dies gilt auch für die Behebung von Mängeln, wenn Programmänderungen, Ergänzungen oder sonstige Eingriffe vom Auftraggeber selbst oder von dritter Seite vorgenommen worden sind.

Ferner übernimmt der Auftragnehmer keine Gewähr für Fehler, Störungen oder Schäden, die auf unsachgemäße Bedienung, geänderter Betriebssystemkomponenten, Schnittstellen und Parameter, Verwendung ungeeigneter Hardware und Datenträger, soweit solche vorgeschrieben sind, anormale Betriebsbedingungen (insbesondere Abweichungen von den Installations- und Lagerbedingungen) sowie auf Transportschäden zurückzuführen sind.

Soweit Gegenstand des Auftrages die Änderung oder Ergänzung bereits bestehender Programme ist, bezieht sich die Gewährleistung auf die Änderung oder Ergänzung. Die Gewährleistung für das ursprüngliche System lebt dadurch nicht wieder auf. Sofern nicht anders gesetzlich geregelt, verjähren Gewährleistungsansprüche in sechs (6) Monaten ab Übergabe.

HAFTUNG

Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für von ihm nachweislich verschuldete Schäden nur im Falle groben Verschuldens. Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf vom Auftragnehmer
beigezogene Dritte zurückzuführen sind. Im Falle von verschuldeten Personenschäden haftet der Auftragnehmer unbeschränkt. Die Haftung für mittelbare Schäden – wie beispielsweise entgangenen Gewinn, Kosten die mit einer Betriebsunterbrechung verbunden sind, Datenverluste oder Ansprüche Dritter – wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Schadensersatzansprüche verjähren nach den gesetzlichen Vorschriften, jedoch spätestens mit Ablauf eines Jahres ab Kenntnis des Schadens und des Schädigers. Sofern der Auftragnehmer das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt der Auftragnehmer diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

Weitergehende als die in diesem Vertrag genannten Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche des Auftraggebers – gleich aus welchem Rechtsgrund – sind ausgeschlossen.

EIGENTUMSRECHT

Sämtliche gelieferte Waren sind bis zu vollständigen Bezahlung Eigentum der TBNS, bis zur vollständigen Bezahlung wird dem Auftraggeber ein vorläufiges, rein schuldrechtliches Nutzungsrecht zugesprochen.

LOYALITÄT

Die Vertragspartner verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität. Sie werden jede Abwerbung und Beschäftigung, auch über Dritte, von Mitarbeitern, die an der
Realisierung der Aufträge gearbeitet haben, des anderen Vertragspartners während der Dauer des Vertrages und 12 Monate nach Beendigung des Vertrages unterlassen. Der dagegen verstoßende Vertragspartner ist verpflichtet, pauschalierten Schadenersatz in der Höhe eines Jahresgehaltes des Mitarbeiters zu zahlen.

DATENSCHUTZ & GEHEIMHALTUNG

Der Auftragnehmer verpflichtet sich und seine Mitarbeiter sämtliche geltenden Datenschutz- und Geheimhaltungsbestimmungen einzuhalten.

SONSTIGES

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder unwirksam werden, so wird hierdurch der übrige Inhalt dieses Vertrages nicht berührt. Die Vertragspartner werden partnerschaftlich zusammenwirken, um eine Regelung zu finden, die den unwirksamen Bestimmungen möglichst nahe kommt.

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Soweit nicht anders vereinbart, gelten die zwischen Unternehmern zur Anwendung kommenden gesetzlichen Bestimmungen ausschließlich nach österreichischem Recht, auch dann, wenn der
Auftrag im Ausland durchgeführt wird. Für eventuelle Streitigkeiten gilt ausschließlich die örtliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichtes für den Geschäftssitz des Auftragnehmers als vereinbart. Für den Verkauf an Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes gelten die vorstehenden Bestimmungen nur insoweit, als das Konsumentenschutzgesetz nicht zwingend andere Bestimmungen vorsieht.

Für den Fall von Streitigkeiten aus diesem Vertrag, die nicht einvernehmlich geregelt werden können, vereinbaren die Vertragsparteien einvernehmlich zur außergerichtlichen Beilegung des Konfliktes eingetragene Mediatoren (ZivMediatG) mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsmediation aus der Liste des Justizministeriums beizuziehen. Sollte über die Auswahl der Wirtschaftsmediatoren oder inhaltlich kein Einvernehmen hergestellt werden können, werden frühestens ein Monat ab Scheitern der Verhandlungen rechtliche Schritte eingeleitet.

Im Falle einer nicht zustande gekommenen oder abgebrochenen Mediation, gilt in einem allfällig eingeleiteten Gerichtsverfahren österreichisches Recht.

Sämtliche aufgrund einer vorherigen Mediation angelaufenen notwendigen Aufwendungen, insbesondere auch jene für eine(n) beigezogene(n) RechtsberaterIn, können vereinbarungsgemäß in einem Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren als „vorprozessuale Kosten“ geltend gemacht werden.

Datenschutz

Hier findest du alle Informationen zum Datenschutz

Stand 02.08.2018